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Ausschreibungen

Präsidentschaftswahlen AICA International

Danièle Perrier im Gesrpräch mit Gerd Korinthenberg

Danièle Perrier, seit 2016 Präsidentin der deutschen AICA und von der Mitgliederversammlung zu Jahresbeginn bis Ende 2022 im Amt bestätigt, bewirbt sich bei der bevorstehenden Wahl zusätzlich um das Amt der Präsidentin von AICA International. Die gebürtige Schweizerin ist seit 13 Jahren aktives Mitglied der AICA Deutschland, seit 2013 im Vorstand, und engagiert sich in zahlreichen Arbeitskreisen des internationalen Verbandes.

Im Gespräch mit Gerd Korinthenberg gibt Danièle Perrier Auskunft über den Ablauf der Wahl sowie die Motivation ihrer Kandidatur:

GK: Ein aktueller Blick in die USA zeigt, wie umstritten Wahlverfahren sein können: Uns AICA-Mitglieder interessiert natürlich, wie die bevorstehende Wahl um das Präsidentenamt von AICA International abläuft, für das Du ja kandidieren wirst.

DP: Die Wahl erfolgt natürlich elektronisch, wird am 30. September eröffnet und schließt am 23. Oktober. Zum Start werden alle Mitglieder, die ihren Beitrag bezahlt haben – das heißt in unserer Sektion alle – einen Link zur Wahlplattform von SurveyLegend erhalten. Um zur Wahl zu gelangen genügt es, diesen Link zu aktivieren und damit die Stimme abzugeben. Nach der Wahl wird der Link deaktiviert, so dass jeder nur einmal Zugang zur Plattform hat.

Die Resultate werden vom Election & Membership Committee überwacht und ausgewertet. Das erste Ergebnis, das ich natürlich mit Spannung und Hoffnung erwarte, wird am 23. Oktober bekannt gegeben. Falls es keine absolute Mehrheit gibt, werden die Mitglieder nochmals einen Link erhalten, mit der Aufforderung, zwischen dem 2. und dem 12. November nochmals abzustimmen. Sollte ein dritter Wahlvorgang nötig sein, wird dieser in gleicher Form zwischen dem 16. und dem 20. November erfolgen.

GK: Danièle, in einem der letzten Newsletter an die Mitglieder der deutschen AICA hattest Du schon angekündigt, Dich auch um die internationale Präsidentschaft zu bewerben. Deine Ziele umfassen sowohl interne als auch nach außen gewandte „Reformen“ des internationalen Verbandes?

DP: Ja, es sind beispielsweise Schritte zu einer stärkeren internationalen Sichtbarkeit und Anerkennung der Kunstkritik nach Außen, ähnlich wie es das ICOM für Museen getan hat. Als Präsidentin werde ich für die Rechte der Kunstkritiker eintreten und für die Meinungsfreiheit kämpfen – etwas, an dem ich schon als Mitglied des Zensurkomitees mitgewirkt habe. Aber zunächst: Nachdem mir schon der Vorstand der deutschen AICA das Vertrauen für meine Kandidatur zugesichert hat, hoffe ich nun auch auf die Unterstützung der Mitlieder unseres nationalen Verbandes durch eine rege Wahlbeteiligung!

In Zeiten des raschen Wandels muss sich die AICA nach meiner Einschätzung an die neuen Anforderungen des sich verändernden Umfelds anpassen. Kunst und Kunstkritik sind sehr sensibel für die Sorgen der Welt und reagieren stark darauf. Insofern kam der von uns im vergangenen Herbst in Berlin organisierte 52. Internationale AICA-Kongress zu Kunstkritik und Populismus, bei dem auch Probleme der Zensur thematisiert worden sind, genau im richtigen Augenblick.

Zu allem Überfluss hat die Abriegelung durch die Corona-Pandemie gezeigt, dass wir unsere Arbeitsmethoden neu erfinden und die Kommunikationswege ändern müssen. Nicht zuletzt haben die sozialen Medien den Sprachgebrauch und die Ausdrucksformen verändert. All diese Faktoren beeinflussen die Kunstkritik, entweder direkt oder indirekt.

GK: Zu einem der Themen, das Kunst und Kunstkritik auf lange Sicht beschäftigen wird, gehört unter dem abstrakten Stichwort des „postkolonialen Diskurses“ die Beschäftigung mit der oft schmerzvollen Geschichte der Beziehung der „weißen Welt“ zu den Völkern anderer Kontinente. Welche Beiträge kann die internationale AICA hierzu leisten?

DP: AICA international sollte einen stärkeren und langfristigen Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen, aus denen viele ihrer Mitglieder stammen, aufbauen. Es müssen auch konzertierte Anstrengungen unternommen werden, um die Einrichtung neuer Sektionen zu erleichtern: Südafrika, Bangladesch oder Sri Lanka, auch Bolivien und Zentralamerika könnten hier die nächsten sein. Ich möchte das oben genannte Ziel vor allem durch Webinare vorantreiben, wie etwa zur Dekolonisierung, was wir mit dem Fellowship Fund Committee unter meinem Vorsitz derzeit entwickeln. Wichtig ist nicht nur die Thematik, sondern auch die Methodik, da sie einen Dialog zwischen den früheren Kolonisatoren und den Kolonisierten herbeiführen will und zwar in ausgewogenen Verhältnissen, um ein besseres Verständnis von einander zu ermöglichen.

Ganz lebensnah und praktisch könnte es auch interessant sein, eine virtuelle Plattform mit aktuellen Nachrichten und Wissen aus Museen in aller Welt zu bieten, um unseren abseits von den großen Kunstereignissen lebenden Mitgliedern Zugang zu den unterschiedlichen Kunstkontexten zu ermöglichen und sie in den allgemeinen Diskurs mit einzubeziehen.

GK: Wie ich aus früheren Gesprächen weiß, liegt Dir im Falle Deiner Wahl in das internationale AICA-Führungsamt als Reform im Inneren an einer stärkeren Vernetzung der nationalen Verbände wie auch an einer Verjüngung, an einer größeren Transparenz und an der besseren Beteiligung von engagierten Mitgliedern?

DP: Ja, was die interne Funktionsweise der AICA betrifft, so ist es notwendig, der inneren Struktur einen kooperativeren Stil zu geben. Mitglieder, die ehrenamtlich arbeiten, müssen für ihren Beitrag mehr Anerkennung erhalten. Für mich ist ein absolut transparenter Führungsstil ein „Muss“. Der Vorstand muss weit im Voraus über die Projekte informiert werden und rechtzeitig vollständige Berichte und detaillierte Budgetinformationen erhalten. Es ist eine Frage des Respekts gegenüber den Vorstandsmitgliedern, ihnen die Möglichkeit zu geben, die Dokumente rechtzeitig zu lesen und ihre Meinung in die Entscheidungsfindung einzubringen.

Die AICA International muss die Ideen und Anliegen junger Kritiker berücksichtigen, um sie einzubinden und ihnen die Möglichkeit geben, in den Gremien eine Rolle zu spielen. Ich beabsichtige, die junge Generation stärker einzubinden und damit die AICA in eine zukunftsweisende Richtung zu lenken. Dies tue ich mit Erfolg in der AICA Deutschland, wo die meisten der neuen Mitglieder jung sind und bei vielen Aktivitäten mitmachen.

Als mögliche neue Präsidentin werde ich der Zusammenarbeit der verschiedenen Ausschüsse mehr Aufmerksamkeit widmen. Und um der AICA mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, möchte ich die Vizepräsidenten mit besonderen Aufgaben beauftragen. Sie alle sollen auch „Botschafter“ sein und die AICA gegenüber anderen Organisationen vertreten.

GK: Wo siehst Du ganz persönliche Deine Qualifikationen für die internationale AICA-Präsidentschaft?

Ich spreche fünf Sprachen – Französisch/Deutsch als Muttersprache, Italienisch und Englisch in Wort und Schrift und habe Grundkenntnisse in Spanisch. Das bedeutet, dass ich ohne Übersetzer mit einem guten Teil der Welt kommunizieren kann.

In der deutschen AICA habe ich es geschafft, die Statuten so zu ändern – was übrigens eine 100-prozentige Bestätigung durch unsere Mitglieder erforderte – dass wir nun als NGO anerkannt sind: ein Muss, um Zuschüsse zu erhalten. Im vergangenen Jahr organisierte ich mit unserem engagierten Team den eben schon erwähnten Internationalen AICA-Kongress in Köln und Berlin.

Ich engagiere mich für die AICA International als Vorsitzende des Stipendienfonds, als Mitglied des Zensurausschusses, des Kongressausschusses und des Publikationsausschusses. Durch diese enge und langjährige Kooperation habe ich beträchtliche Erfahrungen mit der Arbeit der AICA und ihrer spezifischen Kultur als Organisation gesammelt.

In meinen früheren Funktionen als Gründungsdirektorin des Ludwig Museums in Koblenz und später als Leiterin des Künstlerhauses Schloß Balmoral in Bad Ems habe ich mir das Wissen angeeignet, wie man eine Institution leitet, wie man einen Haushalt überblickt oder große organisatorische Aufgaben bewältigt.

Abschließend möchte ich sagen: Präsident zu sein ist eine Haltung. Es bedeutet für mich, der AICA mit Leidenschaft zu dienen und auf die Bedürfnisse der Mitglieder einzugehen.

Mehr Informationen unter www.perrier.at

Abbildung: Dr. Danièle Perrier - © P!EL media

KV Bremerhafen neuer Direktor gesucht!

Der Kunstverein Bremerhafen sucht einen neuen Direktor

Bewerbungs Deadline: August 31, 2020
https://www.kunstverein-bremerhaven.de/kunstverein-de/vorstand-und-team/

Noemi Smolik erhält den ADKV-ART COLOGNEPreis 2020

Noemi Smolik erhält den ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2020
Auszeichnung für das Lebenswerk einer Grenzgängerin und unabhängigen Kritikerin
Berlin/Köln, 25. März 2020 Die in Bonn und Prag lebende Kritikerin Noemi Smolik wird mit dem Preis für Kunstkritik 2020 ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten.

Noemi Smolik arbeitet seit sehr vielen Jahren an der Aufarbeitung der osteuropäischen und russischen Kunstgeschichte. Sie scheut dabei weder die Auseinandersetzung mit akademischen Zirkeln noch die Ansprache eines breiten Publikums, so dass sie eine beeindruckende Bandbreite an Formaten der Kunstkritik – das kurzweilige Feuilleton, den Essai als Long-Read oder den Vortrag – perfekt beherrscht und bedienen kann. Immer wieder gelingt es ihr, tradierte Narrative nachhaltig zu durchbrechen und umzuschreiben. Besonders aber zeichnet sie auch aus, immer wieder mit großer Aufmerksamkeit und Genauigkeit verschüttete Befunde aus der Geschichte der nichtstaatlichen und dissidenten Kunst in den sozialistischen Gesellschaften herauszuarbeiten und sich den Glättungen und Einebnungen historischer Konflikte zu widersetzen. Erst im vergangenen Jahr (und mitten in der sommerlich euphorisierten Hochphase des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums) klärte Noemi Smolik die Leserschaft einer überregionalen Tageszeitung beispielsweise darüber auf, dass Kasimir Malewitsch nicht nur in Russland, sondern auch von seinen vermeintlichen „Gesinnungsgenossen“ in Dessau zensiert worden war. Mit forensischem Spürsinn werden dabei stereotype Bilder der russischen Avantgarde auf den Kopf gestellt und die westliche Perspektive auf die Oktoberrevolution dekonstruiert.

Mit Noemi Smolik zeichnet die Jury daher eine Kritikerin aus, die es versteht, Inhalte jenseits kulturpolitischer Trends unabhängig und unbeirrt zu verfolgen und durchzusetzen. In Zeiten, in denen der Nationalpopulismus in vielen europäischen Ländern erstarkt, möchte die Jury auch das Lebenswerk einer Grenzgängerin würdigen, die sich unermüdlich für die Kulturvermittlung einsetzt. 

Seit 1999 wird der Preis durch die ADKV ausgelobt und seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet, vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und -kritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.

Die Mitglieder der Jury 2020 waren: Prof. Dr. Stephan Berg (Intendant, Kunstmuseum Bonn), Prof. Dr. Beatrice von Bismarck (Professorin für Kunstgeschichte und Bildwissenschaften, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Swantje Karich (Redakteurin im Feuilleton, „Die Welt“ und „Welt am Sonntag“), Olaf Nicolai (Künstler, Professor für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München) und Antje Stahl (Autorin, Preisträgerin 2019) sowie Gerrit Gohlke als Vertreter der ADKV (ohne Stimmrecht).

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Antje Stahl (2019); Radek Krolczyk (2018); Kito Nedo (2017); Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).

Der Preis wird zusammen mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine im November 2020 auf der Art Cologne verliehen.

Kontakt:
Daniela Dietsche
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV)
Taubenstr. 1| D-10117 Berlin
Tel +49 30 611 07 574 | Fax +49 30 611 07 470
dietsche@kunstvereine.de | www.kunstvereine.de

CRITIC IN RESIDENCE

studio das weisse haus in Kooperation mit VIENNA ART WEEK 2020

Wir freuen uns, die erfolgreiche Kooperation mit der VIENNA ART WEEK auch in diesem Jahr fortzusetzen und im Rahmen des Critic in Residence Programms von studio das weisse haus einen dreiwochigen Aufenthalt fur eine/n aufstrebende/n Autor/in auszuschreiben. Um die Realisierung der Residency aufgrund der aktuellen Anforderungen und Richtlinien im Zuge der COVID-19 Pandemie zu gewahrleisten, beschranken wir die Teilnahme auf das benachbarte Ausland.
Dauer der Residency
30.10. – 21.11.2019
Bewerbungszeitraum
20.07. – 17.08.2020
Einsendeschluss
18.08.2020, 12h

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Bewerbungsformular:
application-form.docx [12 KB]

Ausschreibung des ADKV-Art Cologne Preis 2010

Öffentliche Ausschreibung zum
ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2020

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) lädt freie Kritikerinnen und Kritiker im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst zu einem offenen Ausschreibungsverfahren für den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2020 ein.
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.
Die ADKV würdigt mit der Auslobung des Preises das Engagement freier Kunstkritiker*innen, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen und hebt den bedeutenden Anteil der Kritik an der Vermittlung anspruchsvoller Kunst hervor. Gerade die Kunstvereine mit ihrem Schwerpunkt in der Produktion zeitgenössischer Kunst sind auf einen Kulturjournalismus angewiesen, der eigenständige Qualitätskriterien und innovative Textformen entwickelt und beschreibt.

Der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik hat sich zu einer im gesamten deutschsprachigen Raum beachteten Auszeichnung entwickelt. Die ADKV lobt den Preis seit 1999 aus, seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet.

Bewerbung: per E-Mail an kunstkritik@kunstvereine.de
Einsendeschluss: 31. Januar 2020
Bitte reichen Sie folgende Unterlagen – in einem PDF-Dokument von maximal 10 MB – ein:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
● Vier veröffentlichte Arbeitsproben der letzten zwei Jahre, darunter:
1. zwei kürzere Kritiken oder Kolumnen oder kunstkritische Kommentare im Umfang bis 6.000 Anschläge

2. eine längere Ausstellungskritik oder ein längeres kunstkritisches Feature im Umfang bis zum 12.000 Anschläge

3. ein längerer monografischer Text über eine/n Künstler/in oder ein kunstkritischer Essay

Die Anschläge werden mit Leerzeichen gezählt. Alle Texte müssen in einem Printmedium oder einem überregionalen Online-Medium veröffentlicht sein. Bitte fügen Sie außerdem bei:
● eine Aufstellung der eingereichten Texte mit Angaben der Veröffentlichung (wann/wo)
● max. 1 Din A4-Seite Biographie
● max. 1 Din A4-Seite Bibliographie (Auswahl!)
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Preis richtet sich an Autor*innen, die in deutscher Sprache publizieren und regelmäßige deutschsprachige Veröffentlichungen nachweisen können. Die Hälfte der eingereichten Texte kann jedoch auch in englischer Sprache verfasst und veröffentlicht sein. Übersetzungen müssen gekennzeichnet werden.
Nach Eingang aller Unterlagen wird im Frühjahr 2020 eine Jury anhand der Einreichungen den/die Preisträger*in ermitteln. Die Preisverleihung findet während der ART COLOGNE (23. bis 26. April 2020) statt.

Die Preisträger*innen der vergangenen Jahre
Antje Stahl (2019), Radek Krolczyk (2018); Kito Nedo (2017), Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999)

PDF

Ausschreibung

Öffentliche Ausschreibung zum
ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2019

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) lädt freie Kritikerinnen und Kritiker im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst zu einem offenen Ausschreibungsverfahren für den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2019 ein.
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die ADKV würdigt mit der Auslobung des Preises das Engagement freier Kunstkritiker*innen, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen und hebt den bedeutenden Anteil der Kritik an der Vermittlung anspruchsvoller Kunst hervor. Gerade die Kunstvereine mit ihrem Schwerpunkt in der Produktion zeitgenössischer Kunst sind auf einen Kulturjournalismus angewiesen, der eigenständige Qualitätskriterien und innovative Textformen entwickelt und beschreibt.

Der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik hat sich zu einer im gesamten deutschsprachigen Raum beachteten Auszeichnung entwickelt. Die ADKV lobt den Preis seit 1999 aus, seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet.

Bewerbung: per E-Mail an kunstkritik@kunstvereine.de
Einsendeschluss: 31. Januar 2019

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen – in einem PDF-Dokument von maximal 10 MB – ein:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
● Vier veröffentlichte Arbeitsproben der letzten zwei Jahre, darunter:zwei kürzere Kritiken oder Kolumnen oder kunstkritische Kommentare im Umfang bis 6.000 Anschlägeeine längere Ausstellungskritik oder ein längeres kunstkritisches Feature im Umfang bis zum 12.000 Anschlägeein längerer monografischer Text über eine/n KünstlerIn oder ein kunstkritischer EssayDie Anschläge werden mit Leerzeichen gezählt. Alle Texte müssen in einem Printmedium oder einem überregionalen Online-Medium veröffentlicht sein. Bitte fügen Sie außerdem bei:

● eine Aufstellung der eingereichten Texte mit Angaben der Veröffentlichung (wann/wo)
● max. 1 Din A4-Seite Biographie
● max. 1 Din A4-Seite Bibliographie (Auswahl!)
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Preis richtet sich an Autor*innen, die in deutscher Sprache publizieren und regelmäßige deutschsprachige Veröffentlichungen nachweisen können. Die Hälfte der eingereichten Texte kann jedoch auch in englischer Sprache verfasst und veröffentlicht sein. Übersetzungen müssen gekennzeichnet werden.

Nach Eingang aller Unterlagen wird im Frühjahr 2019 eine Jury anhand der Einreichungen den/die Preisträger*in ermitteln. Die Preisverleihung findet am Samstag, 13. April 2019 auf der ART COLOGNE (11. bis 14. April 2019) statt.

Die Preisträger*innen der vergangenen Jahre
Radek Krolczyk (2018); Kito Nedo (2017), Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999)

ADKV_ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2018

Radek Krolczyk erhält den ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2018
Jury würdigt einen Autor mit Sinn für Unabhängigkeit und kritische Distanz

Berlin/Köln, 06. April 2018 Der Bremer Kritiker Radek Krolczyk wird mit dem Preis für Kunstkritik 2018 ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten.

Mit Radek Krolczyk zeichnet die Jury einen Kritiker aus, der stets seine Distanz zu den Zentren des Kunstbetriebs bewahrt hat und die Binnenperspektive des Kunstbetriebs immer wieder durchbricht. Dabei greift er häufig politische Themen auf, ohne sie gegen die Kunst auszuspielen. So entsteht eine präzise, unaufgeregte Kritik, die große Gesten zugunsten einer beharrlichen Auseinandersetzung vermeidet. Vor die schnelle Meinung stellt Krolczyk die konkrete Beobachtung und weicht dabei auch unbequemen Fragen nicht aus.

Weiter heißt es in der Begründung der Jury: „Krolczyk ist ein Kritiker, der sich eine unabhängige Haltung bewahrt, ohne Distanz mit Neutralität zu verwechseln. Er schreckt nicht davor zurück, auch die großen Namen des Kunstbetriebs einer pointierten Kritik zu unterziehen und sich, wenn nötig, selber angreifbar zu machen. Dabei spricht er mit klarer Stimme und persönlichem Standpunkt. Seine Texte folgen nicht vorgefertigten Formeln, sondern entwickeln auf eine für den Leser nachvollziehbare, uneitle Weise ihre Argumentation. Sie zeigen damit auch, wie wichtig eine solche journalistische Klarheit für das Feuilleton weiterhin ist – und vielleicht künftig noch wichtiger wird.“

Seit 1999 wird der Preis durch die ADKV ausgelobt und seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet, vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und -kritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.

Die Mitglieder der Jury 2018 waren: Swantje Karich (Redakteurin u.a. im FeuIlleton DIE WELT, Dozentin), Stefan Kobel (freier Kritiker, u.a. für das Handelsblatt), Alexander Koch (Kurator, Galerist (KOW)), Astrid Mania (Professorin für Kunstkritik und Kunstgeschichte der Moderne an der HFBK Hamburg, freie Kritikerin, u.a. für die Süddeutsche Zeitung), Hili Perlson (Kunstkritikerin u.a. für artnet, Modejournalistin und Dozentin) sowie Gerrit Gohlke als Vertreter der ADKV (ohne Stimmrecht).

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Kito Nedo (2017); Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).

Der Preis wird zusammen mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine am Samstag, 21. April 2018 um 15 Uhr in der TALK LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.
Begrüßung: Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE und Gerrit Gohlke, Vorstandsmitglied der ADKV.

Kontakt:
Daniela Dietsche
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV)
Mohrenstraße 63 | D-10117 Berlin
Tel +49 30 611 07 574 | Fax +49 30 611 07 470
dietsche@kunstvereine.de | www.kunstvereine.de

AUSSCHREIBUNG Critic in Residence

in Kooperation mit EIKON

studio das weisse haus setzt sein Critic in Residence Programm in Kooperation mit EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst fort: Es wird eine dreiwöchige Residency an eine/n aufstrebende/n Autor/in mit dem Ziel vergeben, über die Wiener Kunstszene zu berichten und diesen Artikel zu publizieren. Darüber hinaus bietet ein Mentoring-Programm Vernetzungsmöglichkeiten und Einblicke in redaktionelle Abläufe.

EIKON ist eine internationale Zeitschrift, die zweisprachig erscheint und auf Photographie und Medienkunst spezialisiert ist. Daher richtet sich die Ausschreibung ausschließlich an Autor/innen mit ausgezeichneten Deutsch- und/oder Englischkenntnissen und einem Interesse am inhaltlichen Schwerpunkt der Zeitschrift.

Dauer der Residency
22.05. – 12.06.2018

Bewerbungsphase
12.02. – 13.03.2018

Einsendeschluss
13.03.2018, 17h

Über uns

studio das weisse haus wurde 2013 als ein selbstständiges Projekt des weissen hauses ins Leben gerufen, das den Fokus seiner Aktivitäten auf den Produktionsprozess und dessen Bedingungen legt: Es bietet internationalen und lokalen Künstler/innen einen Ort für ihr kreatives Schaffen. Durch die Einbindung von internationalen Kurator/innen, Theoretiker/innen und Kritiker/innen in das Programm bietet studio das weisse haus eine wichtige Plattform für die Diskussion und Reflexion über künstlerische Praxen.

Die Zeitschrift EIKON besteht seit 1991 und ist ein hochrangiges, internationales Fachperiodikum für Photographie und Medienkunst, das sich als Plattform für österreichische und internationale Künstler/innen versteht. EIKON wird vom Österreichischen Institut für Photographie und Medienkunst (ÖIP) mit Sitz im MuseumsQuartier Wien herausgegeben, erscheint vierteljährlich und ist bilingual (dt./engl.). Bei den im Heft publizierten Hauptbeiträgen steht stets eine enge Zusammenarbeit mit den präsentierten Künstler/innen im Zentrum, die sich in allen weiteren Kulturaufgaben, die das ÖIP außerdem noch übernimmt, widerspiegelt.

Über das Programm

Seit 2014 bietet das studio das weisse haus Residencies für internationale Autor/innen an. Das Programm zielt darauf ab, die Wiener Kunstszene kennenzulernen und einen Artikel in einem etablierten Magazin zu publizieren. Unsere bisherigen Kooperationspartner waren die Tageszeitung Der Standard, das Online-Magazin C/O Vienna und die Kunstzeitschrift PARNASS.

Auch mit EIKON – Internationales Magazin für Photographie und Medienkunst gab es bereits eine Kooperation, die wir nun im Frühjahr 2018 fortsetzen. Unser Angebot umfasst nachstehende Leistungen:

studio das weisse haus bietet
kostenloser Wohn- und Arbeitsraum in einer Wohngemeinschaft mit gemeinsamer Küche und Sanitäranlagen
einen einmaligen Reisekostenzuschuss von € 200,- für Reisen innerhalb Europas
Atelierbesuche bei in Wien lebenden Künstler/innen und Kurator/innen, um den Austausch zu fördern
eine öffentliche Veranstaltung / Diskussion im Rahmen der Reihe „Wednesday with…“

EIKON bietet
Publikationsmöglichkeit in der September-Ausgabe, verbunden mit dem Aufenthalt der/des Kritiker/in. Format, Inhalt und Länge des Beitrages werden in Abstimmung mit EIKON definiert
Mentor/in für kritischen Austausch
einen einmaligen Redaktionsbesuch, um Einblicke in die Planung und Abläufe einer Kunstzeitschrift zu erhalten
Vernetzungsmöglichkeiten

Richtlinien und Kriterien für die Bewerbung

Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Autor/innen mit ausgezeichneten Deutsch- und/oder Englischkenntnissen, da EIKON in diesen beiden Sprachen erscheint. Die Bewerber/innen können als Autor/innen und Journalist/innen oder als Kurator/innen und Theoretiker/innen mit Schwerpunkt Photographie und Medienkunst tätig sein.

Bei Interesse bitten wir um Zusendung folgender Unterlagen als PDF bis spätestens 13.03.2018, 17h an applications@dasweissehaus.at

vollständig ausgefülltes Bewerbungsblatt
professioneller Lebenslauf
2 Schreibproben in deutscher oder englischer Sprache zum aktuellen Kunstgeschehen
Diese sollen bereits bestehende Texte enthalten (Thementext, oder Ausstellungsrezension aus den Jahren 2016/2017) und eine maximale Länge von 2.000
Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen.

Entscheidungsfindung

Aus den eingelangten Bewerbungen wird die Jury Ende März eine/n Kandidat/in ermitteln, der/die durch seine/ihre Schreibproben überzeugen konnte. Als wesentliche Kriterien für die Bewertung der eingereichten Texte gelten ein klarer Schreibstil sowie eine gute Argumentation und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema.

Die Entscheidung wird alsbald bekannt gegeben und alle Bewerber/innen werden persönlich über die Ergebnisse informiert.

Jurymitglieder
Nela Eggenberger, Chefredakteurin EIKON
Alexandra Grausam, Leiterin das weisse haus / studio das weisse haus
Georgia Holz, freie Kuratorin und Autorin
N.N.
https://w.studiodwh.at/current-calls/call-for-proposals-critic-in-residence-in-cooperation-with-eikon/


ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2017

Kito Nedo erhält den ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2017
Auszeichnung für einen Kritiker mit Sinn für unabhängige Institutionen und Randphänomene

Berlin/Köln, 06. April 2017 Der Kritiker Kito Nedo wird mit dem Preis für Kunstkritik 2017 ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten.

Mit Kito Nedo zeichnet die Jury einen Kritiker aus, der sich in seiner Arbeit besondere Aufmerksamkeit auch für jene Bereiche des Kunstbetriebs bewahrt hat, die nicht im Scheinwerferlicht glamouröser Inszenierungen stehen. Dabei blickt er hinter die Kulissen kleiner wie großer Institutionen und bemüht sich um beobachtende Distanz ebenso wie um einen Ausgleich verschiedenartiger Perspektiven. Kito Nedo stärkt damit eine journalistische Unabhängigkeit, die der gegenwärtigen Kritik allzu oft fehlt.

Weiter heißt es in der Begründung der Jury: „Nedo ist ein Kritiker, der seinen Platz noch nie allein dort gesehen hat, wo der Kunstbetrieb stillschweigend Macht und Bedeutung konzentriert. Oft greift er zu klassischen journalistischen Formaten, um in Berichten, Analysen und Interviews von seiner enzyklopädischen Kenntnis auch selten beachteter Ausstellungsorte zu profitieren. So unterläuft er die hypnotische Fixierung auf Groß-Events und Stars, um auch kritische Stimmen einzufangen. Er verteidigt einen Ton gelassen ruhiger Beobachtung, der sich von Verlautbarungs- und Huldigungsprosa fernzuhalten weiß. Kritik ist für Kito Nedo immer auch Umverteilung von Aufmerksamkeit und damit ein Beitrag zur Fairness gegenüber Einzelpositionen und Randphänomenen.“

Seit 1999 wird der Preis durch die ADKV ausgelobt und seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet, vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und -kritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.
Die Mitglieder der Jury 2017 waren: Marius Babias (Kritiker, Kurator und Direktor des n.b.k. Berlin); Astrid Mania (Kunstwissenschaftlerin und freie Kritikerin, u.a. für die Süddeutsche Zeitung); Jörg Scheller (Kunstwissenschaftler und freier Kritiker, Preisträger Preis für Kunstkritik 2016); Tobias Timm (Journalist, Redakteur im Feuilleton von DIE ZEIT) sowie Gerrit Gohlke als Vertreter der ADKV (ohne Stimmrecht).

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).

Der Preis wird zusammen mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine am Freitag, 28. April 2017 um 15 Uhr in der TALK LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.
Begrüßung: Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE und Gerrit Gohlke, Vorstandsmitglied der ADKV.

Kontakt:
Daniela Dietsche
ADKV - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV)
Mohrenstraße 63 | D-10117 Berlin
Tel +49 30 611 07 574 | Fax +49 30 611 07 470
adkv@kunstvereine.de | www.kunstvereine.de

Abbildung: Kito Nedo - Foto Stefan Studer

ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2017

Kito Nedo erhält den ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2017
Auszeichnung für einen Kritiker mit Sinn für unabhängige Institutionen und Randphänomene

Berlin/Köln, 06. April 2017 Der Kritiker Kito Nedo wird mit dem Preis für Kunstkritik 2017 ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten.
Mit Kito Nedo zeichnet die Jury einen Kritiker aus, der sich in seiner Arbeit besondere Aufmerksamkeit auch für jene Bereiche des Kunstbetriebs bewahrt hat, die nicht im Scheinwerferlicht glamouröser Inszenierungen stehen. Dabei blickt er hinter die Kulissen kleiner wie großer Institutionen und bemüht sich um beobachtende Distanz ebenso wie um einen Ausgleich verschiedenartiger Perspektiven. Kito Nedo stärkt damit eine journalistische Unabhängigkeit, die der gegenwärtigen Kritik allzu oft fehlt.
Der Preis wird zusammen mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine am Freitag, 28. April 2017 um 15 Uhr in der TALK LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.
Begrüßung: Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE und Gerrit Gohlke, Vorstandsmitglied der ADKV.

Abbildung: Kito Nedo - Foto Stefan Studer

ADKV-ART COLOGNE Preis geht an den HMKV Dortmund

2017 geht der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine nach Dortmund an den Hartware MedienKunstVerein (HMKV)

Berlin/Köln, 06. April 2017. Eine unabhängige Jury wählte den Hartware MedienKunstVerein Dortmund zum diesjährigen Gewinner des mit 8.000 Euro dotierten Preises für Kunstvereine, der seit 2006 von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der  ART COLOGNE verliehen wird.

In der Begründung der Jury heißt es: Die Arbeit des Hartware MedienKunstVereins Dortmund überzeugt durch ihre konzeptionell stringente Orientierung. Im Vordergrund stehen gesellschaftsrelevante und
genreübergreifende Fragestellungen, die mit aufsehenerregenden Themenausstellungen inszeniert werden. Besondere Sorgfalt legt der Verein auf seine Öffentlichkeitsarbeit und auf moderne Vermittlungsstrategien. Aus einer besonderen Schwerpunktsetzung im Bereich der Medienkunst hat der Verein breiter angelegte Programme entwickelt und sich Prinzipien der Interaktion zu eigen gemacht, die unter kuratorischen Leitlinien gleichermaßen Künstler wie Publikum in Entscheidungsfindungen einbezieht. Der Hartware MedienKunstVerein hat überdies eine Scharnierfunktion bei der Betreuung des vom Land NRW aufgelegten Programms für Medienkünstlerinnen inne.

Mitglieder der Jury 2017 waren: Heike Ander (Kuratorin Glasmoog/Kunsthochschule für Medien Köln), Jörn Bötnagel (Galerist, Berlin), Ulrike Mohr (Künstlerin, Berlin), Ludwig Seyfarth (Publizist und Kurator, Berlin) und Christoph Tannert (Künstlerischer Leiter Künstlerhaus Bethanien, Berlin).

Insgesamt 21 Kunstvereine wurden dieses Jahr für den Preis nominiert: Galerie Nord / Kunstverein Tiergarten, Berlin; Schinkelpavillon, Berlin; Kunstverein Braunschweig; Kunstverein Bremerhaven; Hartware MedienKunstVerein Dortmund; riesa efau, Dresden; TMA Trans-Media-Akademie Hellerau, Dresden; Kunstverein in Hamburg; Kunstverein St. Pauli, Hamburg; Kunstverein Hannover; Kunstverein Heilbronn; D21 Kunstraum Leipzig; Overbeck Gesellschaft - Verein von Kunstfreunden, Lübeck; Kunstverein Ludwigshafen; Kunstverein Neuhausen; Kunstverein Schwimmhalle Schloss Plön; Kunstverein Reutlingen; Neuer Saarbrücker Kunstverein; Kunstverein Schwerin; Württembergischer Kunstverein, Stuttgart und Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, der wegen der Zugehörigkeit seiner Direktorin Elke Gruhn im ADKV-Vorstand vom Preiserhalt ausgeschlossen ist.

Bisherige Preisträger sind: Kunstverein Arnsberg und Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg (2016); Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (2015); Bielefelder Kunstverein (2014); Neuer Berliner Kunstverein (2013); Badischer Kunstverein, Karlsruhe (2012); Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft (2011); Kölnischer Kunstverein (2010); Heidelberger Kunstverein (2009); Salzburger Kunstverein und Westfälischer Kunstverein, Münster (2008); Kunstverein Wolfsburg (2007); ACC Galerie Weimar (2006).

Der Preis wird gemeinsam mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik am Freitag, 28. April 2017, um 15 Uhr in der TALKS LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.
Begrüßung: Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE und Meike Behm, Vorsitzende der ADKV.

Kontakt:
Daniela Dietsche
ADKV - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV)
Mohrenstraße 63 | D-10117 Berlin
Tel +49 30 611 07 574 | Fax +49 30 611 07 470
adkv@kunstvereine.de | www.kunstvereine.de

Abbildung: HMKV Team vor Dan Perjovschi The Hard Drawing 2016 - Foto HMKV

Ausschreibung

Ausschreibung zum
ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2017

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) lädt freie Kritikerinnen und Kritiker im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst zu einem offenen Ausschreibungsverfahren für den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2017 ein.
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die ADKV würdigt mit der Auslobung des Preises das Engagement freier KunstkritikerInnen, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen und hebt den bedeutenden Anteil der Kritik an der Vermittlung anspruchsvoller Kunst hervor. Gerade die Kunstvereine mit ihrem Schwerpunkt in der Produktion zeitgenössischer Kunst sind auf einen Kulturjournalismus angewiesen, der eigenständige Qualitätskriterien und innovative Textformen entwickelt und beschreibt.

Der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik hat sich zu einer im gesamten deutschsprachigen Raum beachteten Auszeichnung entwickelt. Die ADKV lobt den Preis seit 1999 aus, seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet.

Bewerbung: per E-Mail an kunstkritik@kunstvereine.de
Einsendeschluss: 15. Januar 2017

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen – in einem PDF-Dokument von maximal 10 MB – ein:
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● Vier veröffentlichte Arbeitsproben der letzten zwei Jahre, darunter:
zwei kürzere Kritiken oder Kolumnen oder kunstkritische Kommentare im Umfang bis 6.000 Anschlägeeine längere Ausstellungskritik oder ein längeres kunstkritisches Feature im Umfang bis zum 12.000 Anschlägeein längerer monografischer Text über eine/n KünstlerIn oder ein kunstkritischer Essay
Die Anschläge werden mit Leerzeichen gezählt. Alle Texte müssen in einem Printmedium oder einem überregionalen Online-Medium veröffentlicht sein. Bitte fügen Sie außerdem bei:

● eine Aufstellung der eingereichten Texte mit Angaben der Veröffentlichung (wann/wo)
● max. 1 Din A4-Seite Biographie
● max. 1 Din A4-Seite Bibliographie (Auswahl!)
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Der Preis richtet sich an AutorInnen, die in deutscher Sprache publizieren und regelmäßige deutschsprachige Veröffentlichungen nachweisen können. Die Hälfte der eingereichten Texte kann jedoch auch in englischer Sprache verfasst und veröffentlicht sein. Übersetzungen müssen gekennzeichnet werden.

Nach Eingang aller Unterlagen wird im Frühjahr 2017 eine Jury anhand der Einreichungen die/den PreisträgerIn ermitteln. Die Preisverleihung findet am Freitag, 28. April 2017 auf der ART COLOGNE (25. bis 29. April 2017) statt.

Die PreisträgerInnen der vergangenen Jahre
Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999)